
"Deutschland reaktiviert Kernkraftwerke"
Diese Meldung wurde am Mittwoch, den 8. Februar 2012 um 20 Uhr 59 von der Tageszeitung "Le Figaro" veröffentlicht unter Berufung auf einen Artikel des Handelsblattes und angebliche andere Veröffentlichungen in der deutschen Presse. Im Artikel des Handelsblattes wurde allerdings nicht behauptet, das Kernkraftwerke als Kaltreserve dienen. Eine halbe Sekunde Überlegung sollte eigentlich zur Erkenntnis reichen, dass man ein Kernkraftwerk nicht wie einen Heizkörper ein- und ausschalten kann. Ein kurzer Blick auf die Schlagzeilen deutscher Zeitungen hätte auch genügt, um festzustellen, dass keine deutsche Zeitung dergleichen berichtete. Bereits nachts um 1 h 55 hat allemagneinfo auf die Falschmeldung reagiert und darauf hingewiesen, dass Kaltreserve nicht gleichbedeutend Kernkraftwerk ist. Die Falschmeldung wurde allerdings in allen Medien am 9. Februar weiter verbreitet.
Erst gegen 13 Uhr kam ein erstes offizielles Dementi von der AFP und vom Figaro, das seltsamerweise bei vielen Redaktionen nicht ankam oder nicht beachtet wurde. Es hieß, es handele sich um einen Übersetzungsfehler. Es fällt allerdings schwer dies zu glauben. Eher sieht es so aus, dass davon abgelenkt werden sollte und soll, dass Frankreich, trotz seiner 58 Atomkraftwerke, Strom aus Deutschland beziehen muss, obwohl Deutschland nach Abschaltung mehrerer Reaktoren schon wieder in der Steinzeit angekommen sein müsste. Und, dass eine Panne im französischen Atomkraftwerk am 7. Februar als Störfall der Stufe 2 klassifiziert wurde.
Vielleicht will man auch nur die Worte des Präsidenten Sarkozy vergessen machen, der tönte: "Wir bieten uns gerne an, ihnen unseren Strom zu verkaufen, und wenn wir auf diese Weise einen Wettbewerbsvorteil haben, umso besser. " Aber das war im Sommer, am 7. Juni 2011. Quelle FAZ
Die Falschmeldung ist zum Zeitpunkt unserer Veröffentlichung (12. Februar 10 Uhr), beim Figaro und auf der Facebook-Seite des Figaros immer noch online und kann auch weiterhin kommentiert und getweetet werden. Aber dies liegt sicher auch an einem "Übersetzungsfehler".
Positives Image in Frankreich
Die deutsche Botschaft in Frankreich hat durch das Umfrageinstitut ifop im Internet eine Umfrage durchführen lassen und die Ergebnisse einen Tag nach dem Deutsch-Französischen Tag am Montag, den 23. Januar 2012 veröffentlicht.
L'affiche du film "Les Intouchables" en AllemagneDemnach haben die Franzosen mehrheitlich (82 %) ein positives Image von Deutschland und 43 % sind der Ansicht, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit noch verstärkt werden müsse, gegenüber nur 31 % bei einer Umfrage im April 2010.
62 % sind der Ansicht, dass sich Frankreich vom "Modell Deutschland" inspirieren lassen sollte.
Die Ergebnisse der Umfrage zum download (pdf französisch) hier.
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82 % des Français ont une image positive de l'Allemagne
Selon un sondage Ifop pour l'ambassade d'Allemagne à Paris, l'amitié franco-allemande est une réalité. 82 % des Français déclarent avoir une très bonne (19 %) ou une assez bonne (63 %) image de l'Allemagne. Une majorité relative (43 %) pense, en outre, que la crise de l'euro va obliger les deux pays à renforcer leur coopération.
Ici, les réultats complets du sondage à télécharger (pdf)
Das deutsch-französische "Paar" in der französischen Presse
Marriage ou divorce ? La presse française suit le "couple" de près. Cliquez ici pour découvrir le feuilleton.
Prädidentschaftswahlen Frankreich
Dass Angelika Merkel angeblich Nicolas Sarkozy bei seiner Wiederwahl unterstützt, ist das ein außergewöhnliches Ereignis. Ein deutsches Staatsoberhaupt mischt sich in die inneren Angelegenheiten Frankreichs ein! Bis jetzt hat man noch keinen Aufschrei der Empörung in der Grande Nation gehört. Damit wird die Wahl ein deutsch-französisches Ereignis und ein Grund, um Ihnen die Kandidaten vorzustellen. Oder es zumindest zu versuchen.
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France-Allemagne, l'heure de vérité
Bernard de Montferrand, Ambassadeur et Jean-Louis Thieriot, avocat et historien ont publié un livre sur les relations des deux pays : "France-Allemagne, l’heure de vérité". Ils posent leur regard sur les différences économiques, qui font débat, surtout en temps de crise. Trouvez ici un interview avec Bernard de Montferrand.
Regard croisé sur la dette publique et la situation économique en Europe France/Allemagne
L’enquête « Regards croisé France/Allemagne sur la dette publique et la situation économique en Europe » a été conçue pour les Fondations Jean-Jaurès et Friedrich Ebert et réalisée par l’IFOP. Conduite en France et en Allemagne, elle nous éclaire sur les opinions de ces deux pays sur la crise de la zone euro.
Pour la deuxième fois cette année – une première enquête, menée début 2011, avait donné lieu à un séminaire et à une publication –, les Fondations Jean-Jaurès et Friedrich Ebert ont souhaité revenir sur la perception de la crise par les Français et les Allemands.
Cette étude intitulée « Regards croisé France/Allemagne sur la dette publique et la situation économique en Europe » permet d’exposer les points de convergence et de divergence des deux opinions publiques sur la situation de la zone euro, mais également sur le rôle de l’Union européenne dans la crise actuelle et l’avenir du couple franco-allemand.
Télécharger le rapport ici
Fondation Jean Jaurès
